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Feiertage 17 Feb 2022
Feierlichkeiten in Schweden

Feierlichkeiten in Schweden

Mit Sicherheit hast Du schon mitbekommen, dass die Schweden Feierlichkeiten wie Midsommar und auch Weihnachten gerne ausgiebig feiern. Aber welche Feierlichkeiten gibt es eigentlich sonst noch in Schweden und wie werden diese gefeiert? Welche Traditionen und Bräuche gibt es zu den verschiedenen Feierlichkeiten und noch spannender welche Unterschiede gibt es eigentlich zu den Feierlichkeiten, die wir in Deutschland feiern.

Das alles und noch viel mehr Informationen rund um die schwedischen Feierlichkeiten findest Du in diesem Reiseführerartikel und vielleicht bekommst du ja Lust zum nächsten schwedischen Nationalfeiertag oder Midsommarfest nach Schweden zu reisen und die Bräuche und Traditionen rund um diese Feierlichkeiten mitzuerleben.

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Ostern

Ostern wird in Schweden genauso wie in Deutschland mit der Familie gefeiert. Im Gegensatz zum Osterfest in Deutschland wird das schwedische Osterfest mit heidnischen Traditionen verknüpft und die Feierlichkeiten beginnen bereits am Gründonnerstag (Skärtorsdag). Solltest Du Dich an Ostern und somit auch am Gründonnerstag in Schweden aufhalten, kann es passieren, dass Dir Kinder begegnen, die als Osterhexen (Påskkärring) verkleidet sind.

Sie ziehen von Haus zu Haus und fragen nach Ostersüßigkeiten. Im Gegenzug werden dann selbstgemalte Bilder und Ostergrüße verteilt. Die Verkleidung besteht aus Schürzen, Schals und Kopftüchern, die im besten Fall gerade nicht zusammenpassen. Zusätzlich werden den Kindern rote Wangen und Sommersprossen geschminkt. Dieser Brauch geht auf die Legende zurück, dass am Gründonnerstag die Hexen zum Blåkulla geflogen sind und dort den Hexensabbat mit dem Teufel zelebriert haben sollen, bevor sie am Karsamstag zurückgekehrt sind. Blåkulla ist somit das schwedische Pendant zum Brocken im Harz und die Hexen fliegen auch an Valborg dorthin.

Um die Hexen und bösen Geister zu vertreiben, werden in vielen Teilen Schwedens am Karsamstag Osterfeuer entzündet. Zusätzlich zu den Bräuchen der Osterhexen und der Osterfeuer gehören in Schweden selbstverständlich auch Süßigkeiten (påskgodis) zu Ostern dazu. Diese werden meist als lose Süßigkeiten (lösgodis) im Supermarkt gekauft, in Eier aus Pappe verpackt und dann verschenkt. Neben den Süßigkeiten bieten die Eier auch noch ausreichend Platz für kleine Geschenke. Die Eier werden an Ostern verschenkt und nicht wie in Deutschland versteckt und von den Kindern gesucht.

Zur typisch schwedischen Osterdekoration gehören Birkenzweige, die mit bunten Federn geschmückt und in der Wohnung oder vor der Tür aufgestellt werden. Darüber hinaus werden die Birkenzweige häufig mit selbst gebastelten Anhängern zum Beispiel kleinen Küken oder auch bemalten Eiern dekoriert.

Genauso wie an Weihnachten gibt es an Ostern eine reich gedeckte Tafel mit unterschiedlichen Spezialitäten. Dazu gehören neben geräuchertem oder gebeiztem Lachs, eingelegter Hering, Lammbraten, Köttbullar und auch Janssons frestelse, ein Auflauf aus Kartoffeln, Zwiebeln und Anchovis. Außerdem findet man häufig hartgekochte Eier, die halbiert und mit Mayonnaise, Garnelen und Kaviar garniert werden. Zum Trinken gibt es Osterbier, aber auch eine Kräuterlimonade (Påskmust), die ähnlich zum "Julmust" ist. Außerdem darf an Ostern der Schnaps nicht fehlen, dessen Genuss von Trinkliedern begleitet wird.

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Walpurgisnacht

Jedes Jahr am 30. April feiern die Schweden nicht nur den Geburtstag von König Carl CVI. Gustaf, sondern auch Valborgsmässoafton oder kurz Valborg genannt. Schon Tage vorher werden Äste und altes Holz gesammelt und auf einen Haufen gestapelt. Sobald die Sonne am 30. April untergeht, werden die Holzhaufen angezündet und somit der Abschied von Winter und der Beginn des Frühlings gefeiert.

Ebenso wie ein Feuer gehören Gesang und Tänze zu der germanischen und keltischen Tradition von Valborg. Sobald nur noch die Glut vorhanden ist, werden Würstchen gegrillt und das ein oder andere Getränk getrunken, bevor Valborg mit einem Feuerwerk endet. Auch in Studentenstädten wie Uppsala und Lund wird Valborg von den Studenten mit großen Feuern, Liedern und Reden gefeiert und vor allem viel getrunken.

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Schwedischer Nationalfeiertag

Der schwedische Nationalfeiertag (Nationaldagen) wird jedes Jahr am 6. Juni gefeiert. Er gilt auch als Flaggentag (Svenska flaggans dag), da an diesem Tag nahezu vor jedem Haus und öffentlichem Gebäude die schwedische Flagge gehisst wird. Es gibt den schwedischen Nationalfeiertag seiner Legende nach seit 1893.

In diesem Jahr war der Sommer sehr verregnet, allerdings gab es aufgrund der bald bevorstehenden Jahrhundertwende eine gewisse national-romantische Stimmung. Diese Stimmung machte sich der Gründer des Freilichtmuseums Skansen in Stockholm zu Nutzen und organisierte eine Art Frühlingsfest mit vielen formellen Reden über die schwedische Verfassung, über die Entwicklung der Nation, aber auch über Gustav VasaDer Legende zufolge war der 6. Juni 1893 der einzige sonnige Tag mit vielen Besuchern in Skansen. Daraufhin erklärte der Gründer von Skansen dass der 6. Juni ab sofort als Nationalfeiertag gilt, der in Skansen eingeführt wurde und auch weiterhin dort gefeiert werden soll.

Im Jahr 1916 wurde der Tag zum offiziellen Tag der schwedischen Flagge ernannt und erst im Jahr 1983 zum Nationaldag umbenannt. Seit 2005 ist der 6. Juni ein arbeitsfreier Tag und ersetzt seit diesem Zeitpunkt den Pfingstmontag. Des Weiteren wurde am 6. Juni 1523 Gustav Vasa zum schwedischen König gewählt, was gleichzeitig die Entstehung des selbstständigen schwedischen Staates, als auch die Loslösung von Dänemark bedeutete.

Heute wird der Nationalfeiertag nicht nur mit dem Hissen vieler Flaggen gefeiert, sondern auch mit Umzügen in traditioneller Kleidung und Zeremonien. Außerdem läuten in vielen schwedischen Städten morgens um 08:00 die Kirchenglocken. Auch Skansen ist weiterhin ein besonderer Ort an diesem Tag. Solltest Du am 6. Juni zufällig in Stockholm sein, hast Du in Skansen die Möglichkeit das schwedische Königspaar zu sehen, die dort an der Feier zum Nationaltag teilnehmen und jedes Jahr von Kindern in traditioneller Tracht mit Blumen beschenkt werden.

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Midsommar

Am Samstag zwischen dem 20. und 26. Juni wird jedes Jahr Mittsommer (Midsommar) in Schweden gefeiert. Es handelt sich zwar nicht um einen gesetzlichen Feiertag, jedoch bleiben die meisten Geschäfte an diesem Tag geschlossen. Mittsommer gilt in Schweden als zweitgrößte Feierlichkeit direkt nach dem Weihnachtsfest.

Aufgrund der Tatsache, dass Midsommar immer im Zeitraum der Sommersonnenwende stattfindet, wird es in weiten Teilen Schwedens an diesem Tag nicht dunkel und die Party kann bis in die frühen Morgenstunden andauern. Gefeiert wird mit Familie und Freunden und soweit das Wetter es zulässt im Freien, zum Beispiel in großen Parks in Städten.

Auf dem Land werden traditionell Bäume aufgestellt, die den deutschen Maibäumen ähneln und in Schweden Midsommarstång genannt werden. Sie werden mit Blumen und Blättern geschmückt und es wird drum herumgetanzt. Zu Midsommar gehören natürlich auch gutes Essen, alkoholische Getränke wie Aquavit, sowie Lieder und Spiele.

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Luciafest und Weihnachten

Luciafest

Jedes Jahr am 13. Dezember wird in Schweden das Luciafest gefeiert und damit die Heilige Lucia von Syrakus verehrt. Das Luciafest ist der Höhepunkt der Vorweihnachtszeit, jedoch kein staatlicher Feiertag. Im Laufe des Tages gibt es überall Lucia-Umzüge und traditionell werden Safrangebäck (Lussekatter) und Glögg konsumiert.

Weihnachten

Weihnachten (Jul) ist eines der Lieblingsfeste der Schweden und die Vorbereitungen beginnen bereits nach dem Luciafest. Am Abend des 23. Dezember (Lillejulafton) wird der Weihnachtsbaum von der Familie gemeinsam aufgebaut und geschmückt und auch die Geschenke und das Essen werden vorbereitet. Das schwedische Weihnachtsfest an sich ist geprägt durch Weihnachtslieder, eine üppige Dekoration, gutes Essen und viel Zeit mit der Familie. Genauso wie in Deutschland werden am 24. Dezember die Geschenke verteilt, wobei diese in Schweden vom Tomte, dem Weihnachtswichtel, gebracht werden.

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